Die Erotik in der Werbung spielt mit zwei Wünschen der Menschen:
"So sein wollen" und "haben wollen". Also begehrt werden und begehren.
Diese Wünsche macht sich die Werbebranche zu eigenen und setzt beim
Bewerben ihrer Produkte auf die Erotik. Dabei muss das Produkt selbst
nicht unbedingt etwas mit Sexualität und dem Körper direkt zu tun haben.
Beim Bewerben von sportlichen Autos beispielsweise geht es primär darum,
die Zielgruppe davon zu überzeugen, dass das Fahren dieses Autos sich
positiv auf die eigene Attraktivität beim anderen Geschlecht auswirkt.
Diese Werbebotschaft wird meist eher subtil vermittelt, manchmal aber
wird auch ganz offen mit diesen Begehrlichkeiten gespielt. Das klassische
Beispiel hierfür ist die Werbung für Parfum und Deos. Ist es doch unbestritten,
dass sexuelle Anziehung unterschwellig auch über den Geruch geht, ohne es
genau definieren zu können. Doch genau dies macht sich die Werbebranche hier
zu Nutze, und so heißt die Message: Riechst Du gut, versprühst Du Erotik pur.
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Die Werbung hat Erotik als ein Instrument erkannt, mit dem sich Produkte gut verkaufen lassen. Dabei muss das zu bewerbende Produkt noch nicht einmal etwas mit Erotik selbst zu tun haben - die Werbung soll Begehrlichkeiten entfachen, die zum Kauf animieren sollen.