Erotik im Beruf

Auf der ganzen Welt haben Menschen eine Sexualität und Bedarf nach Erotik - und wo Nachfrage ist, da ist immer auch ein Angebot. Die Erotikbranche ist somit ein Markt, mit Milliardenumsätzen, auf den verschiedensten Ebenen. Ob erotisches Spielzeug für zu Hause, käufliche Liebe, erotische Magazine und Filme - das Angebot richtiet sich nach den Wünschen und Fantasien der Kunden.

© Stingray / PIXELIO


Doch die Erotikbranche hat keinen durchweg positiven Ruf. Sind die Produkte und Dienstleistungen noch so begehrt und erfolgreich, die Menschen die hinter diesen Angeboten stehen haben es oftmals schwer in der Gesellschaft, ihnen wird Seriösität abgesprochen. Doch auch hier gibt es Unterschiede: Trifft es den Hersteller von Sexspielzeug eher weniger, so sind Berufe in der "Live-Erotik" nicht unbedingt gesellschaftsfähig. Dies hängt auch damit zusammen, dass viel Geld in dieser Branche zu machen ist, was in der Vergangenheit immer wieder unfreiwillige Akteure und Gewalt mit sich brachte.

Hat die Erotikbranche seit der sexuellen Revolution in den 70ern einen Boom erlebt, so hat in wirtschaftlichen Zeiten Probleme. Denn an der Erotik als Freizeitvergnügen kann der Verbraucher am Ehesten sparen. Auch die Filmindustrie hat Einbußen hinzunehmen - unabhängig von jeder Wirtschaftskrise. Denn mit dem Siegeszug des Internets und Portalen, die kostenfreie Inhalte zur Verfügung stellen, gehen die Umsatzzahlen bei kostenpflichtigen Filmen immer mehr zurück.

DIE EROTIKBRANCHE

der wirtschaftsfaktor erotik


Mit der Erotik Geld verdienen - hier gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Von der Kunst, über erotisches Spielzeug, bis hin zur käuflichen Liebe. Dabei reizt meist weniger die Erotik selbst, sondern vor allem das Geld - denn der Markt ist riesig, und die Chancen, gutes Geld zu verdienen, immer noch gegeben. Doch das Geschäft mit der Erotik hat auch seine Schattenseiten.