die weibliche Erotik

Männer und Frauen haben oftmals eine unterschiedliche Vorstellung von Erotik und sexueller Phantasie. Während Männer vermehrt von optischen Reizen angezogen werden, ist die erotische Vorstellungskraft und der Anspruch an die Erotik bei Frauen stärker ausgeprägt. Dies spiegelt sich auch im Angebot wider: So sind pornografische Filme und Magazine mit offenherzigen Fotografien insbesondere bei Männern sehr beliebt.

© Wole Onigbanjo / PIXELIO


Frauen dagegen bevorzugen meist die Erotik als Kunstform. Erotische Literatur wird beispielsweise primär von Frauen gelesen. Denn hier kommt die eigene Vorstellungskraft mit ins Spiel, die bei Männern für die eigene sexuelle Anregung in der Regel einfach nicht von Nöten ist. Auch die Erotikbranche hat sich auf die Bedürfnisse der Frauen eingerichtet. Ob Sextoys, Callboys oder die Chippendales - Erotik speziell für die Frau ist in den letzten Jahren immer mehr salonfähig geworden.

In einem anderen Licht steht die Erotik zwischen den Frauen, die Homosexualität. Sie wird nicht in jeder Gesellschaft anerkannt und ernst genommen. Doch auch hier hat sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten viel getan, und die Erotik von Frau zu Frau befindet sich auf einem guten Weg, nicht nur als Phantasie für den Mann zu dienen, sondern als Form der Sexualität anerkannt zu werden.

EROTIK FÜR FRAUEN

einst verpönt, heute salonfähig


War vor einem Jahrhundert die Erotik der Frau in der Gesellschaft zumindest öffentlich noch kein Thema, wird heute damit offener umgegangen. So gibt es es nebst den zahlreichen Angeboten von Erotik für Männer heute auch welche, speziell für Frauen.